BIOGRAPHIE

Geb. 1967 in Erlangen

1987-1991 Studium der Freien Kunst an der FH Ottersberg/Bremen

1990 Reise nach Ghana/Westafrika

1991-1993 Studium bei Prof. Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1993 Hochschuldiplom für Malerei/Graphik

1993 Reise nach Marokko/Sahara

1994 Geburt des Sohnes

1996 Workshop der Ponte Cultura in Sao Paulo/Brasilien

1997 Kulturförderpreis der Stadt Erlangen

1998 Teilnahme am 4. Internationalen Plenair für Malerei in Kostrzyn/Polen

1999 Stipendium der Malaspina Printmakers Society in Vancouver, Canada

Teilnahme am 5. Internationalen Plenair für Malerei in Kostrzyn/Polen 

2000 Verlust von Wohnung und Atelier durch einen Brandanschlag im Januar

Teilnahme am 4. Kulmbacher Kunstsymposion

2000/2001 Stipendium der Käthe-Dorsch-Stiftung

2002 Arbeitsstipendium der Notgemeinschaft der Deutschen Kunst e.V. für die Bildhauerwerkstätten Berlin

2. Kunstweg Ilmenau, 9 Skulpturen„Metamorphose der Ilmenauer Linden“ 

2003 Teilnahme am 1. Bildhauersymposion Ferch

2000 – 2003 Drei Aufträge durch die Künstlerförderung Berlin

2004 Umbau einer alten Scheune als Atelier für Druckgrafik und Bildhauerei auf der polnischen Seite der Oder

2006 Teilnahme Bildhauersymposium Abtsgmünd/Baden-Württemberg

2009 Teilnahme Bildhauersymposium Schloss Gusow/Brandenburg

2011 Brandenburgischer Kunstpreis der MOZ



SKULPTUREN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

2002 METAMORPHOSE DER ILMENAUER LINDEN, 9 Skulpturen, Lindenstrasse Ilmenau

2004 Skulpturenpaar FROHER GRUSS, Katholischer Kirchenplatz, Erlangen

2005 STUNDENEICHE, Skulptur 2-teilig, Rathausplatz Ludwigsfelde

GRÜNBERGER GARTEN, Spielplatz Grünberger Strasse, Berlin

2006 Spielplatz Cybinka/Polen

2007 BEGEGNUNG, 9 Skulpturen, Werner-von-Siemens-Strasse, Erlangen

2008 Skulpturen zum Thema MUTTER, Fichtebunker Berlin

2009 ENGEL, 1Skulptur, Carl-Thiersch-Strasse, Erlangen



Franziska Uhl lebt und arbeitet in Berlin-Brandenburg und Kunice/Polen.

Seit 1989 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in
Deutschland, Brasilien, Kanada, England, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechien und den USA.

Die junge Grafikerin und Bildhauerin Franziska Uhl versteht unter Metamorphose „fortdauernde Bewegung nach Innen, Wanderung ohne Ziel im Wechselspiel von Ankunft und Abschied, von Licht und Schatten, sinnlicher und schmerzhafter Prozess des Verloren-Seins und Sich-wieder-Findens.“
Es wird daraus deutlich, dass Metamorphose für Franziska Uhl, bevor es gestalterisches Prinzip wurde, zuerst Lebensprinzip ist.
In Dresden begegnete sie 1991 einer künstlerischen Haltung, die sie überzeugte. Sie sah sehr wohl, dass die Kunst im Osten nicht nur Handwerk ist, sondern dass aus Handwerk Authenzität gewonnen wird, dass diese Kunst Maßstäben folgt, welche sie mit dem Begriff des Prinzips der Verantwortung umreißt. In dessen Mittelpunkt steht die menschliche Figur, das Zeigen des Spektrums aller Seelenzustände ad hominem.
Die Verantwortung gegenüber dem Menschen umschließt die Verantwortung für das geschlossene System Erde. Dass in der Kunst die Warnzeichen, die die Natur wiederholt sendet, seismografisch aufgenommen werden und Gestalt erlangen, ist eine Wahrheit, die wie Asche im Mund liegt. Die Arbeit der jungen Künstlerin Franziska Uhl bestimmt sie von Anbeginn. Diese Verantwortung besitzt auf der Ebene der Bildsprache die Folgerung, das Stille, Einfache mit berührender Sinnlichkeit zur Wirkung zu bringen.
Wie Werner Stötzer in den Skulpturen und Gerhard Kettner in den Zeichnungen strebt auch sie an, Formen zu schaffen, die einfach scheinen, aber herausfordern, mehrfach hinzuschauen.
(Auszug aus einer Rede von Prof.Dr. Peter Arlt, Nov. 2000)




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